Servus liebe Klavierinteressierte!

Ich bin Judith Maria Strodl

Klingende Töne

Wie ich heute unterrichte

Im Laufe meiner bisherigen Lebens- und Berufungsreise sind zwei Glaubenssätze über das Mensch-Sein und das Künstler-Sein in mir besonders herangewachsen.

Jede Seele will verstanden werden.
Jede Seele will sich ausdrücken
.


Genau das liebe ich zu tun: Ich helfe dir, dich selber tiefer zu verstehen und dich am Klavier auszudrücken. Das Klavier und ich sind deine zwei Begleiterinnen auf deiner Reise nach innen (dich tiefer zu verstehen) und auf deiner Reise nach außen (deinen musikalischen Ausdruck zu finden).

Master of Science in Musiktherapie




Derzeit Ausbildung am Konservatorium für Kirchenmusik

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Bereits gespielte Töne

Meine musikalische Geschichte

Wenn ich auf meinen Weg zurückblicke, erkenne ich, dass die Musik immer da war – nur ihre Funktion hat sich im Laufe meines Lebens verändert.

Meine Eltern haben mir von Anfang an die Liebe zur Musik und zum christlichen Glauben vermittelt. Es war für mich das Natürlichste der Welt den Tag mit Gebet und Musizieren zu beginnen und zu beenden. Als kleines Kind sagte ich klar: „Ich will Klavier lernen.“ Mit sieben Jahren begann ich klassischen Klavierunterricht nach russischer Schule. Ich lernte viel und war sehr ehrgeizig. Doch diese Jahre waren auch von Leistungsdruck, Wettbewerben und dem Gefühl geprägt, nicht zu genügen. Ich hielt den großen Anspruch nicht mehr aus, und hörte mit 14 auf, Klavier zu lernen.

Das technische Fundament war gelegt und es begannen Jahre, in denen ich meinen eigenen Zugang am Klavier entdeckte und frei musizierte: Ich verarbeitete Ereignisse in Kompositionen und begleitete mich singend am Klavier. Das Liederbuch, das ich in diesen Jahren am intensivsten und öftesten spielte, war „Mamma Mia“. Das Klavier wurde zum Fundament für Ausdruck. Mit 17 Jahren begann ich in der Kirche wöchentlich am Klavier moderne Lobpreismusik zu leiten und Menschen musikalisch ins Gebet zu begleiten. Ich lernte Musik als einen Ort kennen, der hilft, sich selbst, anderen und Gott zu begegnen. Ich wollte mehr und mehr Menschen durch Musik In-Beziehung bringen.

So führte mich diese Reise zur Ausbildung zur Musiktherapeutin (Bachelor und Master), die mit 19 begann – eine Reise, die meinen Blick auf Menschen sehr geschult hat. Ich machte Praktika in der Neonatologie, bei Kindern mit Entwicklungsstörungen und auf einer Intensivstation. Vier Jahre lang habe ich als Musiktherapeutin auf einer geriatrischen Station bei Menschen mit Demenz und auf einer Palliativstation gearbeitet. Nebenbei nahm ich Unterricht bei einer Lehrerin, die mir half den harten russischen Anschlag immer mehr in einen liebevoll weichen Anschlag zu verwandeln.

Seit 2019 unterrichte ich selber Klavier. Und es hat sich meine eigene Art des Unterrichtens entwickelt. Ich kombiniere ein solides klassisches Fundament mit meinem musiktherapeutischen Blick auf persönliche Prozesse und die Musik. Sich selber auf den Tasten begegnen: Du drückst aus, wer du bist. Und ich liebe es, dorthin zu deuten. Welche Emotionen du einer Melodie gibst, welche Geschichten sich hinter deinem Spiel verbergen. Ich bin so gespannt, welche Geschichten du am Klavier erzählst. Was von DIR durchklingt.

Und die nächsten Töne?

Was wachsen darf

Ich liebe es In-Entwicklung zu sein – musikalisch, menschlich und geistlich. Deshalb darf auch diese Website gemeinsam mit mir wachsen. Ich liebe es, gleichzeitig Lernende und Lehrende zu sein. Momentan darf ich am Konservatorium für Kirchenmusik meine musikalischen Fähigkeiten vertiefen.
Am meisten entwickle ich mich durch die Menschen weiter, die ich begleiten darf. Deshalb freue ich mich darauf, viele zukünftige Schülerinnen und Schüler, darin zu ermutigen musikalisch und persönlich zu wachsen.
Neben dem Klavierunterricht wachsen andere Herzensprojekte im Hintergrund. Mich fasziniert, was Menschen tief im Innersten bewegt. Ich sehne mich danach, Räume zu schaffen, in denen Musik, Glaube und Reflexion ineinanderfließen, damit Menschen dadurch sich selbst, anderen und Gott tiefer begegnen. Einige dieser Ideen dürfen gerade noch reifen.
Ein Projekt, das sich seit September 2025 mitten im Wachstum befindet, ist ein Buch, das aus vielen Begegnungen mit einer Frau mit Demenz entstanden ist. Es soll ein künstlerisches Gesamtprojekt werden – ein autobiografischer Bericht über den gemeinsamen musiktherapeutischen Prozess, ergänzt durch Gedichte und selbst komponierte Lieder. Es lädt dazu ein, die Augen offen zu halten für die Würde, den Sinn und die Schönheit mitten im Abschiedsprozess der Demenz. Sobald das Buch veröffentlicht wird, erfährst du es hier auf der Website.
Manche Töne meines Lebens sind noch dabei zu Melodien heranzureifen. Sobald die Melodien, einen Zeitpunkt gefunden hat, vom Baum zu fallen, gebe ich dir hier auf der Website Bescheid. Dann können wir die Frucht gemeinsam genießen.


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